Da steckt der Wurm drin...?!

Viele Hundehalter sind verunsichert wenn es um das Thema „Entwurmung“ geht. An dieser Stelle möchten wir Ihnen etwas Klarheit verschaffen. Dass ein Hund „Würmer haben kann“, ist vielen bewusst. Nur häufig nicht, welche Auswirkungen das haben kann. Hunde infizieren sich lebenslänglich mit diesen Parasiten, z.B. mit Spulwürmern beim Spielen auf Wiesen oder mit anderen Hunden, beim Spazieren auf der Straße und Schnuppern oder mit Bandwürmern bei der Mäusejagd oder nach einem Flohbefall. Nimmt die Infektion große Ausmaße an, kann sie den Hund krankmachen. Da diese Würmer z.T. auch auf den Menschen übertragbar sind und auch dort Schäden verursachen können, sollte man seinen Hund regelmäßig entwurmen. Vor allem in Haushalten, in denen Kinder und /oder immungeschwächte Personen leben, sind geregelte Wurmkuren ein Muss. Die Eier dieser Parasiten haften teils am Fell ihres Lieblings und können so auch beim Streicheln übertragen werden. Deshalb ist außerdem auf regelmäßiges Händewaschen, vor allem nach Tierkontakt, zu achten.


Wie oft muss Ihr Hund entwurmt werden?


Als Faustregel gilt: 4 x im Jahr (oder alle 3 Monate)

Für jeden Hund besteht je nach seiner Lebenssituation zudem ein individuelles Risiko sich mit Würmern zu infizieren. Planen Sie z.B. eine Reise in den Mittelmeerraum, ist eine spezielle Reiseprophylaxe angezeigt. Für die Einreise in bestimmte EU-Staaten ist sogar eine nachgewiesene Behandlung gegen Bandwürmer erforderlich! Haben Sie Ihren Hund gerade gegen Flöhe behandeln müssen, so sollten Sie ihn auch gegen Bandwürmer behandeln. Unter den Bandwürmern ist vor allem der Fuchsbandwurm sehr bekannt und für den Menschengefährlich. Er kann zu schweren und irreparablen Schäden bis hin zum Organversagen, v.a. der Leber, führen. Wird Ihr Hund jagdlich geführt, hat er regelmäßigen Kontakt zu Artgenossen in Hundeschulen o.ä., hat er unbeaufsichtigten Auslauf oder jagd und frisst er kleine Nager, so kann eine monatliche Wurmkur angezeigt sein. Ist ihr Hund größtenteils an der Leine geführt und unter ihrer Aufsicht, so kann es ausreichend sein ihn 2x im Jahr zu entwurmen. Alternativ können Sie Sammelkotproben (3Tage) auf Parasiten und deren Eier untersuchen lassen, um eine notwendige Behandlung abzuwägen.

Muttertiere sollten kurz vor der Geburt entwurmt werden. Welpen sind sehr anfällig und ein Wurmbefall kann dramatische Auswirkungen für sie haben. Da sie sich über die Muttermilch mit Wurmlarven infizieren, sollten Welpen im Alter von 2 Wochen zusammen mit dem Muttertier behandelt werden. Anschließend empfehlen sich Wiederholungsbehandlungen für die Welpen im zweiwöchigen Abstand bis 2 Wochen nach dem Absetzen. Danach sollte vierteljährlich behandelt werden.


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